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 Seattle Tacoma - Juneau Intl

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JörgB
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BeitragThema: Seattle Tacoma - Juneau Intl   Di 22 Apr 2014 - 13:06

Moin zusammen.

Endlich konnte ich heute meinen Erstflug mit unserer 737-700 von Seattle-Tacoma KSEA nach Juneau Intl. PAJN durchführen.
Andre hatte die Maschine gestern von Juneau nach Seattle geflogen und mir per Teamspeak mitgeteilt, dass ich mich heute daran versuchen kann. Also Ticket kaufen und ab nach Seattle.
Ich nutze das Modell von PMDG und war neugierig, ob die Betankung wirklich so unproblematisch ist, wie es im FSA-Forum zu lesen steht. PMDG hat ein eigenes Load-Management und das erzeugt oft Konflikte mit anderen Addons wie z. B. FSPassengers.
BINGO! Keine Probleme. Die erechnete Treibstoffmenge wurde anstandslos übernommen.



Also weiter mit der direkten Flugplanung. Per http://rfinder.asalink.net/free/ ließ ich mir eine Route berechnen und die lautet wie folgt:
KSEA SID TOU J523 YZT J502 HOODS DCT PAJN

Auf  Skyvector kann man diese Route zur besseren Übersicht eingeben.
Laut Active Sky hatte ich das Glück, dass mich ein leichter Rückenwind auf FL370 zu meinem Ziel schieben wird.

Die 737 fand ich kalt und finster am Gate vor. Also Strom an und her mit dem Ground Power. Treibstoff kam auch an Bord.
Andre hatte noch rund 8600 lbs in den Tanks gelassen.




Ich orderte zusätzlich noch 11500 lbs. Das sollte für die 2,5 Stunden plus sämtlicher Reserven von Gate zu Gate dicke reichen.
Der Blick auf das METAR:
KSEA 220810Z 36007KT 8SM -RA FEW007 BKN017 OVC026 08/07 A2985 RMK AO2 P0000



Dann ging es daran, den Flight Management Computer (FMC) mit den nötigen Daten zu füttern.
Seattle-Tacoma Intl. werde ich über die Startbahn 34R und der Standard Instrument Departure (SID) Route KTSAP4 zu meinem ersten Route Fix TOU VOR Tatoosh verlassen.

Nun konnte ich die Auxiliary Power Unit, oder kurz APU, starten damit ich Luft zum Starten der Triebwerke hatte. Fertig zum Abdocken.



Am Rollhalt der 34R noch ein kurzer Check, ob wirklich alles zum Abflug bereit ist. Reagiert der Client auf den Schalter für die Landescheinwerfer? Das tat er. Also los.



Auflinieren, Autothrottle an und die 737 beschleunigt. Schon bei 125 Knoten kam von meinem virtuellen Copiloten das Kommando "Rotate". Nase hoch und Fahrwerk rein.
Ab 400 ft AGL aktivierte ich den Autopiloten und der FMC übernahm. Es ging auch gleich heftig mit 4000 ft/min nach oben. Klappen rein und bei 10 000 Fuß bloß die Landescheinwerfer nicht vergessen.



Im Cockpit war soweit alles sauber, also konnte ich mich schon mit der Anflugroute auf Juneau beschäftigen. Der Hobel war nicht allzu schwer. Eine Klappenstellung von 30° reichte mir, ich komme dann immer noch mit rund 135 Knoten über die Schwelle.





Die Anflugroute habe ich dann auch noch bearbeitet. In dem Punkt ist das Flight Management System immer sehr großzügig. Juneau besitzt zwar Navigationshilfen wie NDB oder Localizer, aber auf Grund topografischer Gegebenheiten halt eben kein ILS.



Kurz vor erreichen der Reiseflughöhe dann die erste Treibstoffwarnung. Der Center - vor dem Start war der mit gut 3000 lbs Jet A befüllt - war schon leer. In den Flügeltanks aber steckten insgesamt noch  17 000 lbs.
Die Triebwerke verbrauchten im Reiseflug ca 4600 lbs pro Flugstunde. Passt!




Das Schöne an so einem FMC ist, dass man ungefähr weiß, wie es ausgeht.
Aktuell sollte ich in Juneau mit knapp 10 000 lbs landen.



Das METAR glänzte ebenfalls mit schönen Angaben:
PAJN 220753Z 00000KT 10SM FEW060 SCT140 04/01 A2996 RMK AO2 SLP144 T00390011

Also konnte ich mich entspannt in meinem Sessel rekeln und die Landschaft mit bekannten Orten von oben begucken.







Etwa in Höhe Petersburg begann der Sinkflug. Vorher noch das übliche Descent-Briefing:
Höhe im Flight Control Panel auf 2700 Fuß einwählen. In der Höhe soll laut Anflugkarte der Final Approach Fix (FAF) MENAE überflogen werden. Autobrakes auf Stufe 3, Frequenzen für Localizer und NDB in die Radios. Fertig.
Fahrer, ins Erdgeschoss, bitte. Und wehe Sie verpennen die magischen 10 000 Fuß!






Artig folgte die 737 der Arrivalroute bis zum FAF.



Ab hier steigt die Spannung. Autopilot aus und per Hand rudern!  
Der Missed Appproach Point (MAP) MORLE wird in 800 Fuß Höhe überflogen.
Würde ich an diesem Punkt die Landebahn nicht sehen können, bekäme ich vom Tower die Aufforderung zum Durchstarten.
Aber heute: Kaiserwetter!
Die Geschwindigkeit von 136 kts muss ich nicht weiter beachten. Der Autothrottle deaktiviert sich beim Aufsetzen automatisch. Der Höhenmesser ist ebenfalls egal. Das Bodenannäherungs-Warnsystem GPWS versorgt mich akustisch mit den nötigen Angaben  Für den optimalen Gleitpfad habe ich ein Auge auf das VASI, das andere auf das Variometer gerichtet. Links vom Flugzeug der Pederson Hill.



Final Turn und Landung. "FIFTY!" Diese Höhenangabe ist wichtig. Ab jetzt beginnt das Ausflaren. Nase anheben und das Variometer bei rund -150 bis -200 ft/min halten für eine sanfte Landung.
Schließlich sollen die Paxomaten in die Hände und nicht mir Eins klatschen.







Abrollen von der Startbahn. Bis hierhin hat alles super geklappt. Landescheinwerfer wieder aus und Rollgeschwindigkeit beachten. Bloß kein Penalty auf den letzten Metern am Boden.



Zuletzt von JörgB am Mi 23 Apr 2014 - 7:55 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Seattle Tacoma - Juneau Intl   Di 22 Apr 2014 - 15:36

Sauber Jörg und prima Fotos zum nachmachen. Very Happy 
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Andre L.
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BeitragThema: Re: Seattle Tacoma - Juneau Intl   Di 22 Apr 2014 - 18:45

Cooler Bericht Jörg ! Exclamation Wink 

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BeitragThema: Re: Seattle Tacoma - Juneau Intl   Di 22 Apr 2014 - 19:09

Man man man wie sieht den die 737 aus, is ja ein gailes paint wie kann man den an sowas kommen
gibbet das auch fuer die PMDG 737/800 (fs9)

schoene Bilder Joerg

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mit nem Gruss

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BeitragThema: Re: Seattle Tacoma - Juneau Intl   Di 22 Apr 2014 - 20:50

Super Flug, Super Bericht und Super Bilder Jörg!

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Gruß, Mike

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JörgB
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BeitragThema: Re: Seattle Tacoma - Juneau Intl   Di 22 Apr 2014 - 22:34

Ich danke Euch für die guten Worte und freue mich, dass Euch der Bericht gefällt. Smile
Das Paint habe ich bisher nur für das 700er-Modell gemacht.
Die Maschine ist ja bis Oktober geleast und wenn wir Cheffe danach zu einer eigenen 800er überreden können, werde ich gern nochmal zum Lackstift greifen. Smile


Zuletzt von JörgB am Mi 23 Apr 2014 - 8:00 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Seattle Tacoma - Juneau Intl   Di 22 Apr 2014 - 23:59

Super Story Jörg, mit kleinen witzigen Einlagen ... das gefällt mir!
Klasse Bilder dazu, sodas ich deine (eure) 737 auch mal von innen sehen kann

... na und dasSKY SERVICE ALASKA Paint ist dir wieder einmal super gelungen!
Danke!
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BeitragThema: Re: Seattle Tacoma - Juneau Intl   Sa 26 Apr 2014 - 7:02

Udo EDBM schrieb:
Super Story Jörg, mit kleinen witzigen Einlagen ... das gefällt mir!
Klasse Bilder dazu, sodas ich deine (eure) 737 auch mal von innen sehen kann

... na und dasSKY SERVICE ALASKA Paint ist dir wieder einmal super gelungen!
Danke!

Hatten wir (respektive Jörg) nicht mal angefangen unsere Lieblingsflieger mit dem Tuschkasten zu bearbeiten? Irgendwie ist das vor nem Jahr mal versandet. Wollen wir das Thema wieder aufnehmen?` sunny

Und zum bericht...wie immer alles drin was es braucht. Wissen, Humor und tolle Bilder....5 Sterne von mir

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JörgB
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BeitragThema: Re: Seattle Tacoma - Juneau Intl   Sa 26 Apr 2014 - 18:27

Admin schrieb:

Hatten wir (respektive Jörg) nicht mal angefangen unsere Lieblingsflieger mit dem Tuschkasten zu bearbeiten?

Jau. Leider konnte ich das nur für den FS9 tun.
Die Carenados (185, 206, 208) sind fertig. Beaver hatte ich begonnen. Dash7 wollte ich noch machen.
Es gab eine Neuauflage des Modells von Milton Shupe, allerdings kam das Paintkit erst ein Jahr später.
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